Von der Chemie zu den Heilpflanzen

Mein Weg begann nicht in der Pflanzenheilkunde, sondern in der Chemiebranche. Während meiner Ausbildung fühlte ich mich oft schlapp und energiearm – ein „Hungerhaken“, wie man in Bayern sagt. So begann ich, mich intensiver mit Ernährung, Kraftsport und Supplementen zu beschäftigen und entwickelte ein wachsendes Interesse an natürlichen Zusammenhängen. Je tiefer ich mich mit pflanzlichen Rohstoffen auseinandersetzte, desto klarer wurde mir, wie viel Tiefe im traditionellen Pflanzenwissen steckt. Ich wollte verstehen, welche Rolle Heilpflanzen seit jeher im Alltag der Menschen gespielt haben – und wie dieses Wissen heute sinnvoll weitergetragen werden kann.
Meine Geschichte

Pflanzen - die ursprüngliche Apotheke
Während meines Studiums rund um pflanzliche Inhaltsstoffe wurde mir klar, wie häufig Pflanzen als Grundlage moderner Arzneistoffe dienen. Dabei liegt der Fokus oft auf isolierten Substanzen. Mich faszinierte jedoch der Gedanke, Pflanzen wieder ganzheitlich zu betrachten, mit all ihren natürlichen Bestandteilen.
Vom Wissen zur Anwendung

Dieses Verständnis führte mich zu einem Fernstudium der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Mich interessierte, Pflanzen in ihrer natürlichen Form zu betrachten – nicht nur einzelne isolierte Stoffe, sondern das Zusammenspiel ihrer Inhaltsstoffe.
Schnell wurde mir jedoch klar, dass Theorie allein nicht ausreicht. Ich wollte das Wissen praktisch vertiefen und begann deshalb meine Heilpraktiker-Ausbildung, um naturheilkundliche Zusammenhänge auch in der Praxis besser zu verstehen.
